Stutzen vom Benzinhahn steckt im Benzinschlauch

  • Hallo Zephyr Gemeinde,


    zuerst bedanke ich mich für die nette Begrüßung.


    Nun möchte ich kurz mein dzt. größtes Problem bei meinem Pflegebike vorstellen.



    Aus leidiger Erfahrung bei meiner eigenen ZRX wollte ich bei der 750er den Unterdruckschlauch vom Hahn abziehen
    und dann die Schwimmerkammern leerlaufen lassen
    Mir fiel zwar schon auf, dass dieser relativ dick ist. Da ich aber in der schlecht beleuchteten TG sonst keinen anderen Schlauch
    in der Nähe entdeckt habe, versuchte ich nun diesen Schlauch vom Hahnstutzen mittels Schraubenzieher vorsichtig abzuziehen/abzudrücken. Den Haltering habe ich natürlich vorher zurückgeschoben. Der Schlauch saß aber unerwartet hartnäckig fest.
    Nach einigen kräftigen Versuchen löste sich dann aber der Schlauch dann doch - dachte ich zumindest.
    Ich startete den Motor, der sprang auch sofort an, da bemerkte (Geruch) ich auch schon, dass aus dem vermeintlichen
    Unterdruckanschluss das Benzin nur so heraussprudelte. Natürlich sofort den Motor ausgemacht, der Spritfluss hörte auch
    sofort auf.


    Was musste ich nun bei genauerer Prüfung feststellen. Ich hatte statt Unterdruckschlauch den eigentlichen Zulaufschlauch
    abgezogen!? Dieser Schlauch ist nach den Lösen mitsamt dem Anschlussstutzen (Messingrohr?) unter den Tankfalz gefedert,
    so dass ich ihn dort nicht gleich bemerkt habe.


    Ich habe bisher schon einige Tanks bei meinen zahlreichen Bikes abgebaut und solche Schläuche abgezogen.
    Aber es noch nie passiert, dass nun der Hahnstutzen aus dem Benzinhahn Gehäuse herausgegangen wäre.
    Dieser steckte nämlich jetzt immer noch fest im Schlauch; und zwar so fest, dass ich noch einige Mühe hatte,
    die beiden Teile zu trennen. Bei der Gelegenheit ist nun wenigstens gleich geprüft, dass wenigstens der Unterdruckhahn
    funktioniert.


    Anschließend habe ich dann den Stutzen sanft entgratet (ich musste ihn mit Spitzzange und Schraubendreher sowie Kriechöl mühsam aus dem Schlauch fummeln) und habe mich dann entschlossen den Stutzen testhalber wieder in den Hahn einzudrücken.
    Dann Schlauch wieder aufgesetzt und wieder gestartet. Motor einige Minuten laufen lassen - kein Benzinaustritt.


    Ich wollte nun mal fragen, ob jemand hier im Forum schon einmal so eine Misere erlebt hat. Interessant wäre jetzt für mich
    auch, wie ich den Stutzen wieder sicher im Benzinhahn befestigen soll? Weiß jemand ob dieser Stutzen evtl. leicht konisch ist
    oder werksseitig nur eingepresst? Wie könnte man den dann aber doch besser sichern; ich dachte dabei evtl. an einen
    2 K Epoxykleber (Kaltmetall) oder ähnliches. Bin für jeden Tipp dankbar.
    Übrigens habe ich später dann bei genauerem Hinsehen bemerkt, dass der Unterdruckschlauch auf der Rückseite des
    Hans befestigt ist. Bei probeweisem Versuch konnte ich den aber nicht so ohne weiteres abziehen.


    Schon mal vielen Dank für etwaige Hilfestellung!


    Gerald

  • alles easy - komnt öfter vor als man glaubt!
    Röhrchen aus dem Schlauch polken & mittels benzinfestem loctite wieder in den ausgebauten benzinhahn einsetzen - ggf. mit leichem Hammergeklopfe nachsetzen.
    Dann is wieder gut !
    Wenn du den benzinhahn eh raus hast bitte gleich prüfen ob die Filterröhrchen fest sind und der benzinhahn Krümelfrei& dicht ist !

  • Das ist mir bei meinem „Moriwaki“- unterdrucklosen Hahn auch passiert, allerdings habe ich den Stutzen nicht herausgepfriemelt, er wurde wohl ohne mein Zutun undicht.


    Zuerst habe ich gedacht, die Abdichtung des Hahns am Tank wäre undicht, dann hatte ich den Hahn selber im Verdacht- daß dieser Messinganschluss sich im Alu selbstständig gemacht hatte, habe ich so noch nicht erlebt. Wieder einpressen ging nicht, er blieb undicht- und abfackeln wollte ich mein Moped ( noch :sarcastic: ) nicht.


    Also für teuer Euronens einen neuen Hahn ( und ein paar auf Verdacht ) bestellt, bisher ist erstmal Ruhe.

  • Hallo Leute,



    bedanke mich zunächst für die Tipps und eigenen Erfahrungen zu diesem Thema.



    Ich habe mir dazu ja auch schon meine Gedanken gemacht. Eine Sache ist mir dabei noch unklar.
    Der Stutzten sitzt ja offensichtlich mit knapper Passung im Benzinhahn-Gehäuse, sonst wäre er jetzt nicht wieder dicht.


    Habe übrigens die 750er (Modell kenne ich immer noch nicht, muss erst mal Eigentümer fragen) gestern noch einmal
    gestartet, dabei erst die Leerlaufdrehzahl per Choke bei ca. 2000 min/1 gehalten um das Rappeln/Klappern möglichst
    wenig aufkommen zu lassen und dann, bei wärmer werdenden Motor, ohne Choke, diese Drehzahl gehalten
    und so ca. 10 bis 15 Minuten warmlaufen lassen. Benzinhahn blieb dicht.


    Wenn ich jetzt noch zusätzlich Schraubensicherung oder Flüssigmetall auf den Stutzen aufbringe, wird diese Masse
    doch eher beim Einschieben des Stutzens wieder aus der Bohrung im Hahn heraus geschoben?
    Da könne ich ja evtl. gleich den Stutzen einbringen etwas festklopfen und dann aussen auf dem Übergang rundum etwas
    Klebemasse auftragen. Besteht nicht bei der anderen Methode beim Einschieben des Stutzens in die Bohrung
    des Hahns evtl. die Gefahr, dass ein wenig des Klebemittels auch in den Hahn gelangen und von dort in den/einen
    Vergaser gelangen könnte; oder mache ich mir da zu viele (unnütze) Gedanken??


    Gruß


    Gerald

  • Hi Gerald, da machst du dir zuviel Gedanken. Wenn dicht, dann dicht!


    Übrigens beim Start der 750er hast du alles richtig gemacht.

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