Lärmblitzer

  • Ihr könnt mich steinigen, aber für mich gehört sound zum biken, basta.


    Natürlich will ich niemanden nerven und verhalte mich auch so.


    Es ist immer ein Unterschied, ob ich im ersten Gang mit hoher Drehzahl mit einem TÜV konformen Fahrzeug in der Stadt unterwegs bin, oder im 5./6. Gang mit 1500 U/Min.

    ZEPHYR-Wer keine hat, ist selber schuld!
    Loud is out, but sound is in!

  • Und natürlich bauten Hersteller die lauten Modelle, weil der Markt es haben will. Das passiert nicht aus Versehen, sondern nach vielen Konsumentenbefragungen und Marktanalysen im Vorfeld.

    Genau mit diesem Argument kommt die Industrie um die Ecke, wenn sie mal wieder was in den Sand gesetzt haben!

  • Und natürlich bauten Hersteller die lauten Modelle, weil der Markt es haben will. Das passiert nicht aus Versehen, sondern nach vielen Konsumentenbefragungen und Marktanalysen im Vorfeld.

    Obwohl man ja unterscheiden sollte zwischen "Sound" und "Lautstärke".

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Frage bei Analysen und Befragungen hieß "Bevorzugen sie laute oder leise Motorräder?". Wahrscheinlicher wäre "Wie wichtig ist Ihnen der Klang/der Sound der Maschine?"


    Aber okay, ich weiß es nicht.

    In Tests und Bewertungen von Zubehör-ESDs liest man oft von "Kernigen Sound", "Tiefem Blubbern", "Schönem Bollern", usw.

    Daher denke ich, mir geht es übrigens genau so, Sound ist wichtiger als Lautstärke.


    Die Industrie sollte daran arbeiten.


    Die Zukunft liegt ja angeblich in der E-Mobilität. Mein Nachbar hat eine Zero, auf der IMOT konnte man die LiveWire probehören. Schrecklich, wirklich! Keine Ahnung wo der dB-Wert liegt. Aber das Pfeifen ist ;kotzen;


    Lieber AC/DC in Zimmerlautstärke als Helene Fischer in Live-Konzert-Lautstärke.


    Ich denke die "Soundingenieure", falls es solche geben sollte, haben noch viel Arbeit vor sich.:whistle3:


    Jürgen

  • Wenn ich es richtig erinnere, kam Euro4 2016.

    Die Entwicklung von Motorad-Modellen dauert mind. 2 Jahre im Vorwege dazu. Alle Hersteller sind in den Gremien und Ausschüssen dabei und geben die Trends an ihre Business-Units weiter. Das ist in jeder Industrie so üblich.


    Ergo wurde über "Sound" der Euro4 Modelle 2014-2015 nachgedacht. Die Industrie richtet sich nach gesetzlichen Vorgaben und nach dem Willen des Marktes (DER KÄUFER), also ist hier der Vorwurf an die Industrie völlig fehl am Platz.


    Niemand weiß heute, was in 6-7 Jahren in Europa los sein wird, was en vogue ist, was verpönt. Es ist der Gesetzgeber, der die Vorgaben macht und die Medien, die Meinung machen. Jeden Tag ist dies im TV erlebbar, sofern man nicht nur Prime, Disney oder Netflix streamt.


    Ich habe auch nichts über für die 5% Soundkranken an den lokalen Treffpunkten. Vor Ort stilllegen und ein saftiges Bußgeld sollte jedermann in diese Erkenntnis bringen, aber leider passiert das nicht. Wie so vieles, was in diesem "Rechtsstaat" gemacht werden müsste. Aber hier werden selbst Personen mit Teilzeit-Amnesie Bundeskanzler.


    Kalte Enteignung und Streckensperrungen sind für mich gesetzeswidrig, egal, was irgendein Richter beschlossen hat.

    Auch der hat öffentlichen Druck und ein Parteibuch in der Tasche. Jeder Einzelne.

  • Sehe ich komplett anders!


    Du nimmst mir die Industrie viel zu sehr in Schutz. Den ein oder anderen Interessenvertreter hat die Industrie in Politikernähe installiert, oder sind es nicht doch Kohorten von Lobbyisten, die den Politikern die Wünsche der Industrie schmackhaft machen sollen?


    Wenn das mal wieder nicht funktioniert hat, werden die Business- Units der Hersteller tätig- ich nenne diese hier „Rechtsabteilungen“ die Schlupflöcher in Gesetzen und Verordnungen ausfindig und für Entwicklungsabteilungen greifbar machen sollen.


    Wie sonst kann es sein, dass Motorräder ( von mir aus auch Autos ) jahrelang immer leiser, luftgekühlte Modelle sogar eingestampft wurden mit dem Hinweis, dass solche Konstruktionen die Geräuschvorgaben keinesfalls einhalten könnten, nur, um dann mit Klappenanlagen die ganze Entwicklung ad absurdum zu führen.


    Weil es der Kunde will? Wieviel Masochismus traut die Industrie denn ihren Kunden zu?


    Ich kaufe mir ein neues Motorrad und werde nach der aktuellen Diskussion dieses Ding bald nicht mehr bewegen dürfen- wenn einige Volksvertreter Gefallen am Tiroler Modell gefunden haben.


    Wir aber gleichzeitig die Achselzuckende Industrie aus der Verantwortung entlassen, denn die sagt ja: „Pech gehabt, die Kunden wollten es so“


    Kommt mir vor, wie die Diskussion über die Schummelsoftware in einigen Diesel- Autos.


    Zu der Zeit fuhren die Deutschen Hersteller in den USA schon mit SCR- Katalysatoren, für Europa gabs das nicht? Warum?


    Aus dem wichtigsten Grund, für den ein Industrieunternehmen arbeitet: Marge!


    Wer, wenn nicht die Industrie sollte mit innovativen Ideen voran gehen, als immer nur mit dem Finger auf die Politik zu zeigen und ein Katz- und - Maus- Spiel aufzuführen.

  • Oh, ein Mann vom Fach. Deine Meinung sei dir gegönnt.


    Natürlich strebt die Industrie nach Profit, das ist ihr ureigener Antrieb. Sozialismus reißt und treibt nämlich gar nichts.


    Meine Erfahrungen in marktführenden Unternehmen und Produktentwicklung sind anderslautend als deine einfachen Verdächtigungen. Das Thema ist wesentlich komplexer und die aktuelle Situation eher ideologisch als faktisch geführt.

  • Mal im Ernst, macht ihr euch nen Kopf worüber ihr null Einfluss habt ?

    Läuft es für euch falsch ( Fahrverbot) so habt ihr in kürzester Zeit eine Alternative, die euch vor solchen Unheil schützt. Hallo Industrie die mich nährt, aber nicht fett werden lässt, denn der Rahm wird von anderen abgeschöpft.

    Ergebt euch euren Schicksal ihr Opfer

  • Nichts dagegen.


    Ein Product Creation Process wird nicht von Lobbyisten und auch nur zum Teil von ingenieuren entschieden, maximal begleitet. Die rechtlichen Leitplanken machen nicht Lobbyisten, sondern der Gesetzgeber. Dazu kommen Marktanalysen und Kundenbefragungen, die die wichtigste Rolle spielen, denn die kaufen am Ende des Tages das Produkt. Das alles zieht sich 2-5 Jahre vor Produkteinfuhrung ab, selbst bei weniger komplexen Dingen wie Moppeds.


    Aber zurück zum Thema, dass in erster Linie durch Willkür geprägt ist.

  • Auch bei uns im Taunus werden wohl 22 die ersten Lärmblitzer kommen. Dafür haben wir schon vorgesorgt. Man stelle sich mit geeignetem Equippment ( Böller, Schreckschuß, usw.) in die Nähe einer solchen Apperatur und warte auf E Fahrzeuge. Das wird ein Spaß, wenn die Behörde auf den Bildern Tesla und Co. erkennt und dann die Fehlersuche starten muß......

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