E-Motorrad, so ein Scheiß

  • Moin,

    ich bin ja kein Freund von E-Fahrzeugen, kein richtiger sound, keine Vibrations und nach Sprit riecht´s auch nicht ;kotzen;



    Aaaaaaaaaaaaaaber was ich gerade gefunden habe, schaut selbst:



    Britischer Elektriker



    Muß schon sagen, die hat was und sieht geil aus, also für ein E-Motorrad :nummer1_1:



    Aber die Murkser haben den Kupplungshebel vergessen :patsch::happ2:

    ZEPHYR-Wer keine hat, ist selber schuld!
    Loud is out, but sound is in!

  • :thumbup:


    Finde das Thema mit den E-Fahrzeugen auch sehr interessant!

    Im verlinkten Beitrag ist auch der Ständer für die E-Schwinge vorbildlich in roter Farbe lackiert um auf das Wesentliche hinzuweisen.

    Was mich schon immer an den E-Fahrzeugen interessiert: Wenn man jetzt die Radmuttern löst, dann kann man das Rad, in diesem Fall rechts, herausnehmen, oder? Das E-Motorrad steht dann sicher.?


    Muß schon sagen, die hat was und sieht geil aus, also für ein E-Motorrad :nummer1_1:


    Ja, E-Motorräder sind aber meistens sehr hübsch.

    Gibt es ja schon länger. Die DUCATI 916, ein Traum! Die Speed Triple, sehr geil!


    Warum die jetzt alle so einen Hype um die E-Motorräder (E=Einarmschwinge, oder:/) machen, ist mir allerdings ein Rätsel.


    ;aufgeb;


    Jürgen

  • Etwas mehr Ernst bei diesem sensibelem Thema bitte :maul:


    Also,

    das mit dem Ständer, also der am Hinterrad, funktioniert in der Regel so, die Achse selbst mit dem Radträger verbleibt am bike, ähnlich wie beim Auto.

    Das Rad wird entweder mit Radbolzen gehalten, oder mit Zentralverschluß, heißt ähnliche Funktion wie bei der Dose.

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  • Also so ein Akkuschrauber kommt mir nicht ins Haus.


    Na ich hab mir im Juli ein 9-Euro Ticket gekauft.


    Dann wollte ich Bus fahren, aber die haben sich was angestellt: Haben den Bra Bus einfach nicht rausgegeben..... :D

    A lie has speed, but truth has endurance!

  • Ich kann mir vorstellen, dass Hersteller ihre Modelle mit einem eigenen Akku versehen werden. Quasi als Standard. Mit einer gewissen Kapazität und Reichweite. Individuell, mehr oder weniger ins Fahrzeug integriert.


    In einem "Fach" unter der Sitzbank, oder dort wo heute Motorräder ihren Tank haben, könnte es einen Raum geben, wo standarisierte Akkus angeschlossen werden. Die könnte es in drei, vier Größen geben. Die kann man dann an der Tankstelle erwerben und im Gegenzug seinen eigenen abgeben. Quasi ein Pfandsystem. Nur so könnte ein Warten auf das Aufladen übergangen werden.


    Jürgen

  • 161 km Reichweite und dann 20 min ladedauer ... kannst in die Tonne kloppen! Selbst mein Panzerschiff schafft 230km/5min8)

    Design - ok, Gewicht - na ja ....


    Und Bernd hat recht - ladeinfrastruktur nicht vorhanden.

    Und dann empfehle ich noch einen kurzen Blick nach Südamerika ... genauer gesagt da wo das Drecks Lithium herkommt .... oder lieber nach Norilsk?

  • E-Fahrzeuge sind derzeit nur sinnvoll in der Stadt, wenn Lade-Infrastruktur vorhanden ist. Hier in meinem Umkreis von 1km sind es 2 (!) Parkplätze. Soviel zum Thema.


    Ein Durchbruch ist aus meiner Sicht nur zu erwarten, wenn

    - Tankstellen keinen Sprit mehr haben

    - Die Akkus mind. 400km halten

    - Es genug Ladesäulen gibt (an jeder Laterne)

    - Strom auch mal billiger wird

    - Der Akku austauschbar ist. Stand heute sind alle Auto nach 8 Jahren wirtschaftlich tot (>20.000€ für den Akkuwechsel)

    - Akku-Swap an der Tankstelle. Tauschen. Weiterfahren.


    Solange es so weitergeht, dass Autofahrer in Städten mehr und mehr drangsaliert und ausgesperrt werden, gibt es keine Lösung. Die Verlierer sind die Geschäfte und Betriebe in der Stadt und dies liegt nicht am Online Kaufverhalten von Konsumenten.

  • „E“ ist toll beim Bike, allerdings nur mit Pedale und zur Unterstützung.


    Der ganze E-Mobilitäts Wahn ist der Abstieg für die Volkswirtschaften und die Umsetzung für die individuelle Mobilität für alle, schlicht weg Utopie.
    Mir scheint das hier bewusst den Bürgern die Mobilität wegregiert wird.

    Zerby
    ------------------------------------------------
    Ich kenne die Frage nicht, aber
    Motorradfahren ist definitiv die Antwort.

  • Ich möchte nicht mehr 20 sein.

    Dieses Narrativ wird nicht das letzte sein.

    Man muss sich nur vor Augen führen, dass wenn DE morgen CO2 neutral wäre, es niemand merken würde. Wir sind schlicht ein zu kleines Licht auf der Welt.


    Genießen wir die letzten Jahre Verbrenner und sind die E-Fuels, Wasserstoff oder der FLUX-Kompensator erfunden.


    P.S. Der Ölpreis fällt massiv ab: Brent unter die 100-Dollar-Marke und WTI unter 96 Dollar das Barrel.

    Das wird den Grünlingen nicht schmecken.

  • „E“ ist toll beim Bike, allerdings nur mit Pedale und zur Unterstützung.


    Der ganze E-Mobilitäts Wahn ist der Abstieg für die Volkswirtschaften und die Umsetzung für die individuelle Mobilität für alle, schlicht weg Utopie.
    Mir scheint das hier bewusst den Bürgern die Mobilität wegregiert wird.

    Das befürchte ich auch. Mit den E-Bikes sollen Stadt - und Kurzstrecken zurückgelegt werden. Für weitere Strecken wird der Zug empfohlen.

    E-Autos sind nur für Besserverdiener finanzierbar. Der Jugend wird der Einstieg in die individuelle Mobilität unmöglich gemacht. Gebrauchte E-Autos werden mindestens immer soviel kosten wie ein neuer Akku.


    Gehört jetzt in die Rubrik "Alte Säcke", sorry. Möchte es trotzdem sagen: Mein erstes Auto, ein Käfer (8)) kostete 1983 300DM. Dann kam ein R4 für etwas mehr. Erst vor 6 Jahren habe ich mir einen FIAT Bravo gekauft. 60.000km, 17 Jahre alt für 1200 € mit TÜV neu. Ich befürchte, dass Vergleichbares in wenigen Jahren nicht mehr möglich ist. :(


    Jürgen

  • Man muss sich nur vor Augen führen, dass wenn DE morgen CO2 neutral wäre, es niemand merken würde.

    Ein schönes Stichwort: "CO2-Neutral"


    Wenn ich Werbung sehe wie z.B. diese hier:


    Energica Ego – Energica Motor Company


    Da steht. Zitat:"....Emissionsfrei". Das ist nicht richtig!!! :maul:Es müsste heißen: "Vor Ort Emissionsfrei".

    Emissionen entstehen nämlich i.d.R. bei der Produktion von Strom. Selbst wenn das Fahrzeug mit "Öko-Strom" geladen wird, stellen sich weitere Fragen:

    Entstanden Emissionen bei

    - Der Suche, Förderung, Verarbeitung, Transport von u.a. Lithium?

    - Bei der Herstellung des Motorrads in allen Produktionsstätten? Farbe, Alu, Kunststoffe, Reifen... wurde alles ökologisch produziert?

    - .... usw...


    Emissionsfrei wird bei uns so definiert: "Hier kein Dreck, alles Öko. Den Dreck und die Drecksarbeit aus der Ferne? Das verdrängen unsere Marketing-Experten"


    Ich glaube schon, dass die E-Mobilität Zukunft hat. Ich bezweifle allerdings die Bezahlbarkeit, die Umsetzbarkeit und den tatsächlichen Nutzen für die Umwelt aus globaler Sicht.


    Jürgen

    E

  • EchtE E-MopEds sind klEin und ziErlich, also EhEr MädEls ZEug

    Nicht Echte E-MopEds wiE diE Anfangs ErwähntE Trischlumpf schEitErn im VErglEich mit dEr REichwEitE und am GEwicht.


    AbEr das ist Euch bEkannt, sonst würdEt ihr ja so EinEn HaufEn fahrEn.

    Ich bremse schon am Anfang der Geraden

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