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Gexx Krebs

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1

Sonntag, 9. August 2020, 17:51

Tank - auf Bernstein gestossen ;-)

Hallo zusammen, meine 750er, mein Sorgenkind!

Habe heute den Tank abgebaut ,um auch gleich mal den Tankgeber instandzusetzen
Dabei bin ich auf lauter Brocken im Tank gestossen
2 Stück sind so groß, die bekomme ich nicht durch die Tanköffnung gefummelt. Der Rest ist Kleinkram

Was ist das für ein Zeug?
Wie bekomme ich das heraus?

Viele Grüße
Robert
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gexx« (9. August 2020, 19:20)


Dirty Harry

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2

Sonntag, 9. August 2020, 19:00

Das könnten Reste der nachträglich schlecht gemachten Versiegelung sein.

Harry
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Gexx Krebs

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3

Sonntag, 9. August 2020, 19:24

Hallo Harry, das könnte natürlich sein. Irgendein Vorbesitzer kann das gemacht haben. Das sind aber nicht nur abgeplatzte Partikel. Die 2 großen Stücke sind so groß wie Steine.
Naja, wenigstens hat der Tank keinen Rost ;-)

Aber wie bekomme ich das Zeug raus?
Viele Grüße
Robert

Dirty Harry

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4

Sonntag, 9. August 2020, 19:31

Wenn die großen Teile nicht durch den Tankstutzen passen, gibt es nur 2 Möglichkeiten, zertrümmern, was nicht einfach ist, weil Du schlecht rankommst, oder auflösen.
Hierzu würde ich mal ein kleines Teil in verschiedene Lösungen legen und schauen, was passsiert.

Harry
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Hans-Dieter

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5

Montag, 10. August 2020, 07:59

Mein Beileid!

So eine defekte Versiegelung heraus zu bekommen ist fast unmöglich.
Einen solchen Tank hatten wir bei Beule im Tank? Rost im Tank? - Linkliste. Dort wurde der Tank am Boden aufgeflext!, von Hand die Beschichtung heraus geschaut und wieder gelötet. Kosten ca 600€.
Warum? Eine neue Beschichtung hält auf der alten Beschichtung nicht. Der Rost besorgt den Rest.
Ein Benzinfilter hilft zwar bei Symptomen, löst aber nicht das Problem.
Die Kosten für die Sanierung sind gerechtfertigt! Gute Tanks für die 750 sind kaum oder nur schwer zu bekommen.
Keep on rolling

Hans-Dieter
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Gexx Krebs

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6

Montag, 10. August 2020, 08:35

Hallo Hans-Dieter,
an den Tankinnenseiten ist keine Beschichtung mehr zu sehen. Bin mir also nicht ganz sicher, ob es wirklich Bestandteile einer Beschichtung sind. Wenn doch, ist die über Jahre schon zu solchen Brocken zusammengepappt und es ist nix an den Wänden zurückgeblieben. Rost ist auch keiner zu sehen.

Viele Grüße
Robert

Hans-Dieter

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7

Montag, 10. August 2020, 12:03

Na dann ....fahren! Aber denke an den Benzinfilter Mahle KL 143 hat sich bei mir an der 75er bewährt.
Sollte der Motor unter 3000 U/min unwillig laufen, ist doch etwas in die Vergaser gelangt und hat das Leerlaufsystem zugesetzt. Ein Leeren der Schwimmerkammern kann auf Tour ggf. helfen doch noch nach Hause zu kommen. Also immer den langen Schraubendreher und/oder Inbus dabei haben :whistling:
Keep on rolling

Hans-Dieter
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8

Montag, 10. August 2020, 12:15

Ich würde so nicht rumfahren, das Zeug muß raus und zwar vollständig, versuche doch mal, was ich geschrieben habe, vielleicht löst irgendwas das Gelumpe auf.

Ansonsten Andy Weiß, der macht gute Arbeit.

Harry
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9

Montag, 10. August 2020, 13:25

Zum Glück konnte davon nix zum Vergaser vordringen. Die Siebe am Benzinhahn waren noch intakt und ein Spritfilter ist auch noch zwischen Tank und Vergaser.
Ich bringe heute den Tank zum Kawa-Händler. Ich habe ja noch Gewährleistung auf's Moped. Bevor ich da irgendwelche Mixturen selber machen, soll er sich das erstmal anschauen

Viele Grüße
Robert

Gexx Krebs

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Dienstag, 11. August 2020, 16:14

Na dann ....fahren! Aber denke an den Benzinfilter Mahle KL 143 hat sich bei mir an der 75er bewährt.
Hallo Hans-Dieter, hast du hier ein Tippfehler? Den Mahle KL143 kann ich nicht finden

Viele Grüße
Robert

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11

Dienstag, 11. August 2020, 16:29

Uuupss... :maul:

Genau sollte Mahle KL 13 heißen

z.Bsp hier oder auch woanders live oder im Netz
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Hans-Dieter
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Dienstag, 11. August 2020, 17:41

Ah ja, alles klar :thumbsup:
Viele Grüße
Robert

Theo CH Stier

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13

Dienstag, 11. August 2020, 23:12

Hallo,

die Tankversiegelei wird immer wieder gerne gemacht und macht nach ein paar Jahren gerne Probleme. Deshalb mach ich das nicht mehr. Den Pamps kriegt man wahrscheinlich mit konzentrierter Ameisensäure raus. Das nehme ich gerne zum vollständigen Entlacken durch Einlegen. Nach einer Stunde ist der Lack meistens komplett ab. Geht auch mit Alu Teilen. Aber: Vorsicht!!!. Ameisensäure ist ein echtes Dreckszeug. Das zieht erst in die Haut ein und ätzt dann von innen. Da ist Salzsäure Buttermilch gegen. Handschuhe, Schutzbrille, Eimer Wasser griffbereit. Tropfen auf Lack sofort mit Wasser abspülen. Für so eine Aktion muss man sich Verschlussplatten für Tankgeber und Benzinhahn bauen. Papierdichtung aus EWP 220 Dichtpapier oder Teflon.

Zu rostigen Tanks (statt Plaste reingiessen) das Ding von innen phosphatieren, hier am Beispiel von einem Yamaha TDM 850 Tank - so sah der aus:
.
und das war drin:


Tank verschließen wie oben beschrieben und mit heißer Spülmaschinen Lauge ausspülen um Öl und Benzinreste raus zu kriegen. Mit Wasser spülen und dann mit Oxalsäure (gibts bei Ebay kg oder zwei) entrosten. Keine Bange, Oxalsäure wirkt reduzierend (wie Ameisensäure auch) - solange keine Lunker im Tank sind, die ganz durchgehen, frisst das keine Löcher. Temperatur ca. 60° C. Lösung nicht kochen, dann zerfällt die Oxalsäure zu CO2 und weg ist die. Das ist der Grund warum man Rhabarber kochen muss. Dann ist die Oxalsäure weg (Oxalsäure ist schwach giftig und schädigt die Nieren. Wer sich noch an den Frostschutzmittelskandal im Wein erinnern kann: Ethylenglycol wird im Körper zu Oxalsäure abgebaut)


Und danach 80%ige Phosphorsäure rein und den Tank phosphatieren. 5 Liter reichen. Immer wieder umschwenken und rein schauen, wie die Oberfläche aussieht. Unter den Tankdeckel leg ich einfach einen Einmalhandschuh. Wenn die Oberfläche schön grau bis dunkegrau ist, ist gut. Säure raus, mit viel Wasser ausspülen (Gartenschlauch). Den Tank kurz austropfen lassen und ein Liter Spiritus rein um das Rest Wasser raus zu kriegen. Danach das gleiche Spiel mit Aceton. Mit Pressluft ausblasen. Und dann ein bisschen WD40 rein. Fertig.


Und zum Schluss muss ich nochmal vor der Ameisensäure warnen. Damit zu arbeiten ist echt gefährlich. Oxal und Phosphorsäure sind dagegen fast schon pillepalle.

Die Laugen und Säuren kann man mehrfach verwenden. Das Phosphatieren mit alter Phosphorsäure geht fast besser als mit neuer, weil das gelöste Eisen zum schnelleren Ergebnis führt. Wenn ich rostige Schrauben phosphatieren will, lege ich die in ein Glas mit Phosphorsäure und dann bei 50° 15 Minuten ins Ultraschallbad. Das geht total super.

Theo

Nachtrag: und wenn dann doch nach der Plackerei ein Loch im Tank ist (das war auch schon vorher, nur mit Dreck verstopft). Man kann das mit Karosserie Zinn und Propanflamme zulöten. Zu dem Desaster kann ich ja mal gesondert was pinseln.


Dirty Harry

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14

Mittwoch, 12. August 2020, 09:21

:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Harry
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Montag, 7. September 2020, 16:39

Hallo zusammen,
die Brocken sind nun raus :thumbsup: !
Das hat mein Kawa-Händler erledigt. Ein kleineres Stück ist noch drin, weil es sich verkeilt hat und man an diese Stelle nicht rankommt.

Sollte man nun noch irgendwas unternehmen? Eine Versiegelung scheint ja nicht empfehlenswert zu sein. Nur Zinkphosphatieren? Oder einfach so lassen, wie er ist. Verrostest ist der Tank nicht

Hat schonmal jemand den Schaumstoff auf der Tankunterseite gewechselt? Der ist ja nach 25 Jahren ziemlich bröselig. Kann man da einfach Moosgummiplatten aufkleben?

Viele Grüße
Robert

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16

Montag, 7. September 2020, 21:41

Zu dem Schaumstoff, manche haben serienmäßig überhaupt keinen drauf, denke also ist nicht zwingend nötig.

Und das kleine Stück, das noch drin ist, macht mit Sicherheit irgendwann Probleme, also raus damit.
An der Stelle an der es steckt, mit einem Holz/Kunststoffhammer mal draufklopfen, mit Gefühl, und ich meine das löst sich.
Oder Endoskop und Greifer.

Harry
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Dienstag, 8. September 2020, 16:27

Hallo Harry,
habe schon alles probiert...geklopft, gehämmert, geflucht...hat nix gebracht. Das Teil sitzt auf der Seite des Tankgebers und ziemlich weit hinten. Da kommt man zwar mit einem langen Draht irgendwie hin, hat dann aber keine Kraft, um das Ding zu lösen. Wenn man Pech hat , fällt dann auch noch das Drahtwerkzeug in den Tank.

Ich lasse es jetzt wo es ist und werde es regelmäßig beobachten. Wenn sich das irgendwann lösen sollte, ist es eh zu groß , um Probleme bei der Spritversorgung zu verursachen

Viele Grüße
Robert

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Dienstag, 8. September 2020, 21:52

Ok.

Harry
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