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Biker0104

Radfahrer

  • »Biker0104« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8

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1

Sonntag, 7. Oktober 2018, 11:24

Ventildeckeldichtung selber wechseln, Zephyr 550 Bj1995

Hallo zusammen,

ich habe festgestellt das eine Undichtigkeit mit Ölverlust an der
Ventildeckeldichtung vorliegt. Hat von Euch einer, an einer 550er, schon
mal die Ventildeckeldichtung gewechselt?

Wäre mal interresant zu wissen welche Arbeitsschritte zu erledigen sind und wie die Anzugsdrehmomente sind.

Gruß Biker0104

Hans-Dieter

Hans-Dieter

Beiträge: 1 415

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Mopped: ZRX 1200 R

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2

Sonntag, 7. Oktober 2018, 12:09

Besorge dir die Haynes Anleitung. Dort ist alles Schritt für Schritt erklärt. Buechli hat Fehler und ist nicht so detailliert wie die Haynes Anleitung

z. Bsp. zur Anschauung 301 Moved Permanently
Viele Grüße
Hans-Dieter

Brad67

Biker

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3

Sonntag, 7. Oktober 2018, 12:21

Für mich wäre das eine Arbeit für die Winterpause. Da würde ich gleich das Ventilspiel mit prüfen. Dabei schadet es auch nicht wenn man mit einem präzisem Drehmomentschlüssel vorher kontrolliert ob die Nockenwellenlagerböcke mit dem richtigen Drehmoment angezogen sind. ;wink;

Biker0104

Radfahrer

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4

Sonntag, 7. Oktober 2018, 19:04

Danke für die Antworten,

aber scheinbar hat noch keiner die Dichtung selber gewechselt und kann die einzelnen Arbeitsschritte nicht beschreiben.
Gruß Paul

FrankB

Moppedfahrer

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5

Sonntag, 7. Oktober 2018, 20:08

Doch, dass haben hier mit Sicherheit schon einige! - Sonst könnten Sie nicht wie z.B. oben H-D guten Gewissens eine Empfehlung für eine ordentliche Anleitung geben.
Ob sich hier jemand aber bereit erklärt eine Haftung Dir gegenüber zu übernehmen, falls sie / er sich z.B. vertippt und Du dich nachher auf eine falsche wiedergegebene Drehmoment-Angabe berufst steht auf einem anderen Blatt...

Biker0104

Radfahrer

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6

Sonntag, 7. Oktober 2018, 21:06

Das wäre ja ganz was neues, das in einem Forum jemand wegen Aussagen zur Haftung gezwungen wird.


Ich denke in Foren tauscht man sich aus und jeder gibt seine Meinung wieder, ob diese Meinungen von anderen angenommen werden ist jedem selbst überlassen.

Brad67

Biker

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7

Sonntag, 7. Oktober 2018, 21:40

Nur die Dichtung wechseln ist halt aus meiner Sicht unnütze Arbeit weil ja eh bald die Ventile kontrolliert werden müssen.

Sitzbank und Tank runter, Zündspulen samt Kabel raus, die Ventildeckelschrauben raus.
Den Deckel mit Kunststoff oder Gummihammer losklöppeln.
Deckel runter und die Kopf und Deckeldichtflächen reinigen.
Die Gummihalbmonde reinigen, mäßig mit Hylomar bestreichen und zusammen mit der neuen Dichtung den Ventildeckel montieren. 12 Nm sollte das Drehmoment für die Schrauben sein, von innen nach außen anziehen. Zündspulen, Kerzenstecker, Tank und Sitzbank montieren.

Noch richtiger wäre es den Kettenspanner auch zu demontieren bevor man den Deckel wieder verbaut. Natürlich die Nockenwellenlager zuerst lösen, mit 12Nm anzuziehen, das Ventilspiel zu prüfen und nach Deckelmontage noch die Vergaser zu synchronisieren. :wacko1: :smoker:

metallikart

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8

Montag, 8. Oktober 2018, 07:35

@Brad,

sehr schön beschrieben!

Lediglich das mit dem Hylomar auf den Halbmonden würde ich anders handhaben und die Dinger trocken verbauen.

Aber wie so oft, sieben Leute zwölf Meinungen.

Gruss, Christian

FrankB

Moppedfahrer

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Mopped: Kawa

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9

Montag, 8. Oktober 2018, 13:35

Das wäre ja ganz was neues, das in einem Forum jemand wegen Aussagen zur Haftung gezwungen


Schön wär's - nicht ganz genau so, aber

nach meinem Kenntnisstand hat es da mal eine (rechtliche) Streitigkeit zwischen einem Zephyrfahrer dem von einem Forenkollegen geholfen wurde und eben diesem geschätzten Kollegen gegeben.

Vielleicht mag sich letzterer ja dazu äußern.

Aber aus dieser in einem Schwesterforum diskutieren Geschichte schien es mir naheliegend auf solche möglichen Bedenken hinzuweisen.

Biker0104

Radfahrer

  • »Biker0104« ist der Autor dieses Themas

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10

Montag, 15. Oktober 2018, 14:02

Danke Brad67,

hat sich mittlerweile erledigt. Die Dichtung wurde in einer Werstatt gewechselt.
Bei den Kosten hat es mir die Sprache verschlagen, 243,50 Euro. es wären knapp 3 Stunden Arbeit gewesen.
Die alte Dichtung und Dichtungsmasse zu entfernen hätte viel Zeit gekostet.Gruß Paul

metallikart

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11

Montag, 15. Oktober 2018, 14:06

Moin,

ist denn das Ventilspiel mit überprüft worden?

Gruss, Christian

Roadfux

Biker

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12

Montag, 15. Oktober 2018, 14:24

240,- Öken ?

Ja liebe Lotte ! :pflaster_1:
Hben DIE den Motor dazu Ausgebaut ? :smackbottom:

Brad67

Biker

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13

Montag, 15. Oktober 2018, 19:55

Das wären 243 1/2 Gründe für mich eine gute Reparaturanleitung, eine original Kawa Ventildeckeldichtung und einen Hazet Drehmomentschlüssel bis 20 NM zu kaufen ;wink; Vielleicht wäre dann auch noch Geld für gebrauchte Synchronuhren und einen Hinterrad Montageständer übrig. :thumbup: Damit kann man schon viel auf Dauer ersparen ;tongue;

Aber das ist schon erstaunlich was viele hier an Werten in Eigenleistung schaffen :thumbup: :thumbup: :thumbup:

Hans-Dieter

Hans-Dieter

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Mopped: ZRX 1200 R

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14

Montag, 15. Oktober 2018, 22:14

Wie wahr Ingo ;smile;
Viele Grüße
Hans-Dieter

Brad67

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15

Montag, 15. Oktober 2018, 22:31

Ja, iss so ;tongue;

Wenn man sich da selbst bei begibt dann ist das zuerst ganz schön doof. Aber man wächst halt mit den Aufgaben die man bewältigt und ordentlich löst :smoker:



Ingo, der heute die versucht die Querlenker seines Golf 3 GT Spezial auf dem Hof neu zu lagern, der vorher wusste das das doof wird, und das ist auch immer noch doof :D

Aber ich werde das hinbekommen wie früher auch schon bei meinem Goff 2 GTI :smoker: :smoker: :smoker: :smoker: :smoker: :smoker: :smoker:

Zephyr_1100 Jungfrau

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16

Dienstag, 16. Oktober 2018, 09:36

Danke Brad67,

hat sich mittlerweile erledigt. Die Dichtung wurde in einer Werstatt gewechselt.
Bei den Kosten hat es mir die Sprache verschlagen, 243,50 Euro. es wären knapp 3 Stunden Arbeit gewesen.
Die alte Dichtung und Dichtungsmasse zu entfernen hätte viel Zeit gekostet.Gruß Paul



Wenn man wüsste, aus welcher Gegend du kommst, hättest du das bestimmt billiger bekommen :whistling:
Gruß Gerd

Wir Motorradfahrer sind schon harte Kerle....wir fahren bei jedem Wetter....außer es regnet oder es ist kalt

Dirty Harry

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17

Dienstag, 16. Oktober 2018, 20:31

Sind wir mal ehrlich, 3 Stunden Arbeitszeit kann man schon rechnen, wenn man es selbst macht und nicht jeden Tag, immerhin muß doch einiges ab, also Tank, Kerzenstecker, eventuell noch die Zündspulen, weiß ich nicht bei der 5,5er, und das Saubermachen geht auch nicht so einfach bei den Platzverhältnissen und zusammenbauen muß man ja auch wieder.
In der Werkstatt geht es wahrscheinlich in 2 Stunden, weild die Jungs mehr Übung haben.
Aber wenn schon offen, sollten die Ventile in Absprache mit dem Besitzer kontrolliert und eventuell eingestellt werden.
Das sind halt die Tarife der Werkstätten, ich weiß schon, warum ich alles selbst mache :D .
Harry
ZEPHYR-Wer keine hat, ist selber schuld!
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Hans-Dieter

Hans-Dieter

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18

Dienstag, 16. Oktober 2018, 22:29

Harry die Zephyr ist sehr Schrauber freundlich aufgebaut. Platz ist massig vorhanden.
So eine Dichtung ist schnell gewechselt. Bin nicht sicher, aber die 550 hat auch ne Gummidichtung, somit auch kein Dichtmasse Panscherei.
Wer die Handgriffe kennt und dabei nicht schwätzt kommt schnell zum Ende.

Schraube mal ne Zrx oder die Steigerung ne Gpz 900 :wacko1:
Viele Grüße
Hans-Dieter

Brad67

Biker

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19

Mittwoch, 17. Oktober 2018, 07:19

Die 55er hat eine Papierdichtung. Ich finde den Wechsel nicht besonders schwierig, aber die Zündspulen müssen zum Wechsel auch raus.

Und ja, mit zu viel Dichtmittel tötet man seinen Motor wenn das erst mal bis vor das Ölsieb gewandert ist :rolleyes: Das habe ich gleich am 1. Tag meiner Mechanikerlehre gesehen. Da haben die bei einem W123 Kombi in Berlin die Ölwanne mit Hylomar abgedichtet und was zuviel war hatte sich nach innen gequetscht und das Ölsieb zugesetzt. Der Motor hatte noch 500 Km geschafft bis er fest saß. :whistling: Also bitte ganz sparsam anwenden :thumbup:

Dirty Harry

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20

Mittwoch, 17. Oktober 2018, 09:06

Die 55er hat eine Papierdichtung. Ich finde den Wechsel nicht besonders schwierig, aber die Zündspulen müssen zum Wechsel auch raus.

Und ja, mit zu viel Dichtmittel tötet man seinen Motor wenn das erst mal bis vor das Ölsieb gewandert ist :rolleyes: Das habe ich gleich am 1. Tag meiner Mechanikerlehre gesehen. Da haben die bei einem W123 Kombi in Berlin die Ölwanne mit Hylomar abgedichtet und was zuviel war hatte sich nach innen gequetscht und das Ölsieb zugesetzt. Der Motor hatte noch 500 Km geschafft bis er fest saß. :whistling: Also bitte ganz sparsam anwenden :thumbup:



Habe auch bei Mercedes gelernt und benutze Hylomar noch heute an der Dicken.



Harry
ZEPHYR-Wer keine hat, ist selber schuld!
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